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Ein Trainingslager in mehreren Hinsichten

Für eine Woche, vom 25.03. bis zum 01.04.18, ging es für einige Saarländer mit drei Gästen aus Rheinhessen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen auf die Insel Fanø (Dänemark) in ein Trainingslager. Als Abschluss war die Teilnahme am dänischen Oster-OL „Påskeløb“ geplant. Auf der Insel verbrachten die 14 OLer eine wunderschöne Zeit. Neben den vielen OL-Trainings wurde viel gespielt, viel gelacht und sehr viel gegessen.


Warmlaufen zum D-Kader-Trainingslager

Beim Dünentraining

Wintereinbruch pünktlich zum 3-Tage-OL

sonnige Etappe 2

voller Einsatz beim Trainer-Fotoshooting

anspruchsvoller Abschlusswettkampf

Als wir am Sonntag nach einer langen Fahrt angekommen waren, gingen die motivierten Läufer noch eine Runde laufen. Der Rest machte einen Spaziergang am Strand. Durch den Nebel konnte man nicht besonders weit sehen und musste aufpassen, dass man die Orientierung behält.

Am Montag machten wir zwei Trainings auf dem Festland auf verschiedenen Festpostennetzen. Das Gelände war grün mit kleinen Höhen, so wie es typisch für Dänemark ist. In der Pause zwischen den Trainings feierten wir noch Alex’ 18.Geburtstag. Am Abend ging es dann nochmal bei schönerem Wetter an den Strand. Für’s Baden war es aber eindeutig zu kalt.

Am Dienstagmorgen sprinteten wir durch die wunderschönen Gassen und Straßen von Nordby. Anschließend hatten wir noch Spaß am Foto-OL. Beim Foto-OL versucht man Bilder in der Realität wieder zu erkennen. Am Nachmittag nahmen wir am offiziellen Training für den Wettkampf teil. Dabei ging es die meiste Zeit durch Dünen. Neben guter Ausdauer war es wichtig, die Kompassrichtung zu halten und Höhen zu erkennen und richtig zuzuordnen.

Am nächsten Tag war es vormittags sehr windig, so dass wir uns entschlossen die Dünen und ihre Höhen nochmal genau und in Ruhe anzuschauen. Und natürlich wurden nebenbei auch noch einige Fotos gemacht. Nachmittags liefen wir bei schönem Sonnenschein die Bahnen des zweiten offiziellen Trainings. Diesmal ging es mehr durchs Grün. Das waren dort meist kleine Kiefern. Die Kleineren hatten dabei einen Vorteil, da sie überall untendrunter durchkriechen konnten.

Über Nacht schneite es. So mussten wir am Donnerstag den ersten von drei Wettkämpfen in einer verschneiten Landschaft bewältigen. Es war eine Langdistanz, die zuerst lange durch die verschneiten Dünen führte und anschießend am Ende noch einen schwierigen Waldteil beinhaltete. In den Dünen waren besonders die läuferischen Fähigkeiten gefragt, da es schnell Spuren gab, die zu den jeweiligen Posten hinführten, wobei es schwierig war, die richtige Spur zu finden. Allerdings durfte man auch nicht wasserscheu sein, da man mehrmals, bis teilweise zu den Hüften, durch eiskaltes Wasser musste. Nach den langen Strecken waren alle k.o. und so wurde der Nachmittag eher ruhig verbracht. Vor allem mit Kartenspielen. In dieser Woche wurde fast dauerhaft irgendetwas gespielt und viele lernten neue Spiele dazu. Von Werwolf, das fast schon ein traditionelles Spiel ist, über UNO bis Skat, was einige neu gelernt haben, war alles dabei.

Am Freitag schien die Sonne. Deshalb brachen wir alle gut gelaunt zum Wettkampf auf. Bei der Mitteldistanz musste man konzentriert laufen und die Kompassrichtung gut halten, denn im grünen Dickicht war es schwer, sich wieder reinzufinden, wenn man einmal die Orientierung verloren hatte. Nach dieser eher kürzeren Einheit fand am Nachmittag dann noch der Trainer-OL statt, bei dem die Erwachsenen verschiedene Aufgaben meistern mussten, wie zum Beispiel Ostereier-Posten suchen oder ein Fotoshooting machen.

Der Samstag war der letzte Wettkampftag mit einem Jagdstart, bei dem man eine verkürzte Langdistanz laufen musste. An diesem Tag ging es in das schwierigste Gelände. Dünen, Sumpf und Dickicht zusammen in einem Gelände, sodass alles gleich aussah. Es war kein Wunder, dass viele verzweifelten, aber alle haben wieder zurück gefunden und einigen hat es sogar viel Spaß gemacht. Die Top6-Läufer der Gesamtwertung der TV Oberbexbach waren Anne Kästner (D12 / 6. Platz), Kira Döllgast (D20AK / 2. Platz) und Lucas Imbsweiler (H16 / 6. Platz). Am Nachmittag stand dann für den Großteil die Abreise an. Durch eine 3,5 km lange Schlange an der Fähre, die die einzige Möglichkeit war die Insel zu verlassen, verzögerte sich die Abfahrt um gut 4 Stunden. So waren die Fahrer froh, als sie dann um 5 Uhr nachts endlich zuhause angekommen waren. Auch denjenigen, die am nächsten Tag fuhren, erging es beim Warten an der Fähre nicht viel besser. Aber alle sind nach einer rund 1000 km langen Fahrt erschöpft und glücklich wieder angekommen.

Und somit ging ein wunderschönes Trainingslager in einem anspruchsvollem Gelände zu Ende, in dem wir nicht nur Orientierungslauf, sondern auch Spielen, Auto fahren, Essen und vieles mehr trainiert haben.

(Bilder: Döllgast, Kästner)

Links:

Homepage Påskeløb

Ergebnisse

 

Autor: Lisa Kästner
Eingestellt am: 10.04.2018